Es gibt eine Annahme, die sich in viele Entscheidungen einschleicht, ohne dass wir sie bewusst treffen: Handeln lohnt sich nur, wenn ein messbares Ergebnis dabei herauskommt.
Diese Annahme klingt vernünftig. Produktiv sogar. Aber sie hat eine Nebenwirkung, über die wenig gesprochen wird: Sie macht das Ergebnis zur Bedingung für dein Handeln — und damit oft zur Ausrede, nicht anzufangen.
Was passiert, wenn du es einfach fallen lässt — das Ergebnis als Bedingung? Nicht als Ziel. Als Bedingung. Du kannst trotzdem ein Ergebnis wollen. Aber du handelst, bevor du weißt, ob es kommt.
Das ist Orientierung ohne Leitplanken. Ergebnis: offen.